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Die Psychologie der Preisgestaltung und die Geheimnisse der Verkaufspreisgestaltung

11.3.2025
Marketing

Die Festlegung des richtigen Preises ist der Schlüssel zum Erfolg eines Produkts oder einer Dienstleistung. Der Preis wirkt sich nicht nur auf die Rentabilität aus, sondern auch darauf, wie Kunden den Wert Ihres Angebots wahrnehmen. Die Preispsychologie bietet praktische Strategien zur Preisgestaltung, die Kunden anziehen und sie zum Kauf motivieren. Praktische Beispiele zeigen, dass kleine Preisänderungen große Auswirkungen haben können.

1. Preise knapp unter der runden Zahl

Es ist üblich, Preise knapp unter der ganzen Zahl festzulegen, zum Beispiel 9,99 Kronen statt 10 Kronen. Bei dieser Methode wird ausgenutzt, dass die Verbraucher den Preis von 9,99 Kronen als niedriger als 10 Kronen empfinden, obwohl der Unterschied minimal ist. Diese Strategie nutzt die Art und Weise, wie das menschliche Gehirn Zahlen von links nach rechts verarbeitet, was dazu führt, dass die erste Ziffer einen größeren Einfluss auf die Preiswahrnehmung hat.

2. Preisanker

Die Angabe eines höheren Anfangspreises als Benchmark, gefolgt von einem niedrigeren Angebot, kann die Wahrnehmung des Werts des Produkts beeinflussen. Wenn ein Produkt beispielsweise zunächst für 1000 Kronen angeboten und dann auf 700 Kronen reduziert wird, kann es sein, dass Kunden dieses Angebot als Schnäppchen wahrnehmen, obwohl sie ursprünglich keine 700 Kronen für das Produkt bezahlt hätten. Bei dieser Strategie wird der Ankereffekt genutzt, bei dem die ersten Informationen als Grundlage für weitere Entscheidungen dienen.

3. Preisgestaltung für Pakete

Die Kombination mehrerer Produkte oder Dienstleistungen zu einem einzigen Paket zu einem reduzierten Preis kann den wahrgenommenen Wert des Angebots erhöhen. Diese Strategie fördert nicht nur den Verkauf mehrerer Artikel gleichzeitig, sondern vermittelt dem Kunden auch das Gefühl, dass Einsparungen erzielt werden. Beispielsweise ermutigt ein Angebot „2 kaufen, 1 gratis“ Kunden dazu, einen größeren Kauf zu tätigen, als sie ursprünglich beabsichtigt hatten.

4. Abneigung vor Verlusten

Menschen neigen dazu, stärker auf die Möglichkeit eines Verlustes zu reagieren als auf die Möglichkeit eines gleichwertigen Gewinns. Im Zusammenhang mit der Preisgestaltung bedeutet dies, dass die Betonung der begrenzten Verfügbarkeit eines Produkts oder eines zeitlich begrenzten Angebots die Kunden dazu bewegen kann, schneller zu kaufen, um zu vermeiden, dass eine verpasste Gelegenheit wahrgenommen wird. Bei dieser Strategie kommt das psychologische Prinzip zum Einsatz, bei dem die Angst vor Verlust Vorrang vor dem Wunsch nach Gewinn hat.

5. Premium-Preise

In einigen Fällen können Premium-Preise die Attraktivität eines Produkts erhöhen, indem sie dessen höhere Qualität oder Exklusivität signalisieren. Beispielsweise erhöhen einige Marken den Preis ihrer Produkte, was wiederum zu einer Umsatzsteigerung führt, da die Kunden die teureren Waren als qualitativ hochwertiger und prestigeträchtiger empfinden.

Fazit

Die Umsetzung dieser psychologischen Strategien bei der Preisgestaltung kann das Kaufverhalten der Kunden erheblich beeinflussen. Es ist jedoch wichtig, die Zielgruppe und die Marktbedingungen sorgfältig zu analysieren, um sicherzustellen, dass die gewählte Strategie effektiv und ethisch korrekt ist.

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